Freitag, 9. November 2012

Grüß Gott Frau Referendarin

Herzlich Willkommen auf meinem Blog, liebe Kursteilnehmer und andere Ver(w)irrte. Ich bin seit September 2012 Referendarin an einem wunderschönen, aber sanierungsbedürftigen Gymnasium in Bayern und stehe damit ganz plötzlich wieder auf der untersten Stufe der Karriereleiter, wenn man bei Lehrern überhaupt von Karriere sprechen kann. Ich koche allerdings weder Kaffee noch erledige ich Kopierarbeiten, wie das Praktikanten üblicherweise tun, sondern ich unterrichte einen Zwölfer-Kurs in Deutsch. Das ist zwar ein Nachteil für meine Vorgesetzten, denn ich mache einen verdammt guten Kaffee und löse jeden nur möglichen Papierstau in sämtlichen Kopiergeräten dieser Welt - und wenn es mit Hilfe des letztmöglichen Tricks ist, dem herzhaften Tritt. Aber der Vorteil ist,....Mist jetzt fällt mir auf die Schnelle kein Vorteil ein.  ich kann unterrichten. Endlich wieder unterrichten. Nachdem sich meine Welt exakt zwei Jahre um Windelinhalte und das altersgerechte Pürieren (ja, es gibt verschiedene Feinheitsstufen) von Babynahrung gedreht hat, darf ich nu wieder ran. Diesmal allerdings keine Magyaren, sondern Bavaren. Nun heißt es also nicht mehr "Guten Tag Frau Lehrerin", sondern "Grüß Gott, Frau Referendarin."

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