dass man Referendar ist und kein Lehrer? Dass man kreative Arbeitsaufträge gibt und erst hinterher feststellt, wie viel Arbeitsaufwand für einen selbst damit verbunden ist. Meine Lehrerfreundin hat mich gestern gefragt, was ich denn so mache mit den Zwölfern. Vielleicht hat sie auch nicht gefragt, sondern ich hab einfach so erzählt. Das mach ich manchmal. Auf jeden Fall erzählte ich von meiner tollen Idee, alle zum Blogschreiben zu zwingen und die dann auszuwerten. Und da schoss es der Lehrerfreundin - sie is eben ein Pro - sofort wie aus der Pistole geschossen heraus: "Na da haste dir aber ganz schön Arbeit aufgeladen." Und dann fiel mir der Arbeitsauftrag wieder ein:... jeder Schüler soll einen Blog, ein Blogkonzept, eine Blogevaluation, zwei Kommentare pro Woche und einen Eintrag pro Woche produzieren. Macht insgesamt: 20 Konzepte, 20 Evaluationen, 400 Kommentare, mind. 200 Einträge. Was hab ich mir dabei eigentlich gedacht? Ich werde mich wohl aus dem richtigen Unterricht abmelden müssen. Die ersten Ergebnisse trudeln übrigens schon ein, unter "Meine Opfer" auf der rechten Seite werden sie verlinkt. Ich freu mich schon.
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